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Forschung

Brief von Alfred Escher an Jakob Dubs vom 27. September 1861 (erste Seite).

Die Alfred Escher-Stiftung sichert und erschliesst die schriftlichen Hinterlassenschaften Eschers sowie weitere Zeitdokumente, Gegenstände, Primär- und Sekundärliteratur fachgerecht und stellt sie für die wissenschaftliche Bearbeitung zur Verfügung. Zentrales Projekt der Stiftung ist die wissenschaftliche Edition der Briefe von und an Escher in eigenen Editionsreihen sowie die Publikation weiterer Quellenmaterialien und darauf basierender Forschungsarbeiten. Die Publikation der über 5000 Briefe von und an Alfred Escher erfolgt im Rahmen eines multimedialen Editionsprojekts: der sechsbändigen gedruckten Reihe und der digitalen Briefedition, die sich am aktuellsten Stand der digitalen Editorik orientiert.

Laufende Dissertationsprojekte

Die Stiftung bietet ein Wissenschaftsprogramm für den Forschungsnachwuchs an. In diesem Zusammenhang laufen mehrere Dissertationsprojekte, die sich vertieft mit Alfred Escher und seinem Wirkungsfeld befassen und so einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Geschichte des 19. Jahrhunderts leisten.

  • Aufdermauer, Claudia: Die Bundesbarone und die Neutralität – Der Einfluss der Wirtschaftsvertreter auf die schweizerische Aussenpolitik und Aussenhandelspolitik (1848–1872).
  • Wiederkehr, Sandra: Alfred Escher und der Aufbau von Infrastrukturen im jungen Bundesstaat [Arbeitstitel]

Betreuer: Prof. Dr. Joseph Jung (Universität Freiburg i. Üe.)

Abgeschlossenes Dissertationsprojekt  

  • Koch, Björn: Alfred Eschers Netzwerke 18191857. Aufbau, Entwicklung, Potentiale, Freiburg i. Üe. 2013. [404 Seiten; mit 15 Netzwerkvisualisierungen]

Abgeschlossene Masterarbeit

  • Fässler, Clemens: Briefe in Zahlen. Möglichkeiten, Mehrwert und Grenzen der quantitativen Briefanalyse anhand der Alfred-Escher-Briefe, Zürich 2015.